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đŸŽ·đŸŽ¶đŸș🌭 Sa.- So. 7.-8. Juli Stadtfest
Musikverein Ebersbach e.V.

Satzung

Musikverein Ebersbach-Fils e.V.

 

Genderklausel:
Die weibliche Form ist der mĂ€nnlichen Form in dieser Satzung gleichgestellt. Lediglich aus GrĂŒnden
der Vereinfachung und insbesondere nicht auf Grund der Diskriminierung wurde hier die mÀnnliche
Form gewÀhlt.

§ 1 Name, Sitz und Zweck des Vereins

(1) Der Musikverein Ebersbach/Fils e.V., gegrĂŒndet am 10. April 1948, Rechtsnachfolger des
1902 in Ebersbach/Fils gegrĂŒndeten Musikvereins, hat seinen Sitz in Ebersbach an der
Fils. Der Verein ist im Vereinsregister unter Nr. 530228 eingetragen.
(2) Das GeschÀftsjahr ist das Kalenderjahr.
(3) Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur, insbesondere die Pflege und Förderung
der Blasmusik. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnĂŒtzige Zwecke
im Sinne des Abschnitts „SteuerbegĂŒnstige Zwecke“ der Abgabenordnung.
(4) Der Satzungszweck soll erreicht werden durch:
a) instrumentale Ausbildung von Jugendlichen;
b) Abhaltung regelmĂ€ĂŸiger Übungsabende der Orchester;
c) Veranstaltung von Konzerten;
d) Mitwirkung bei weltlichen und kirchlichen Veranstaltungen kultureller Art;
e) Teilnahme an Musikfesten der MusikverbÀnde und deren Unterorganisationen.
(5) Der Verein wird unter Wahrung der politischen und religiösen Freiheit seiner Mitglieder nach
demokratischen GrundsĂ€tzen gefĂŒhrt.

§ 2 Selbstlosigkeit

(1) Der Verein ist selbstlos tÀtig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(2) Mittel des Vereins dĂŒrfen nur fĂŒr die satzungsmĂ€ĂŸigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder
erhalten keine Gewinnanteile oder Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(3) Die Mitglieder dĂŒrfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins keine Anteile aus
dem Vereinsvermögen erhalten.
(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch
unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohe VergĂŒtungen begĂŒnstigt werden.
(5) Mitglieder des Vereinsausschusses und andere Mitarbeiter der Verwaltung können Aufwendungsersatzanspruch
nach § 670 BGB fĂŒr solche Aufwendungen geltend machen, die durch
die TĂ€tigkeit fĂŒr den Verein entstanden sind. Durch den Vereinsausschuss können per Beschluss
im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten, Grenzen ĂŒber die Höhe des Aufwendungsersatzes
nach § 670 BGB festgesetzt werden.
(6) Bei Bedarf können VereinsÀmter, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten, entgeltlich
auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer AufwandsentschÀdigung,
nach § 3 Nr. 26a EStG (Ehrenamtspauschale), ausgeĂŒbt werden. Die Entscheidung
ĂŒber eine entgeltliche VereinstĂ€tigkeit trifft der Vereinsausschuss. Gleiches gilt fĂŒr die Vertragsinhalte
und die Vertragsbeendigung.
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§ 3 Mitgliedschaft – Erwerb oder Verlust –

(1) Der Verein besteht aus:
a) aktiven Mitgliedern;
b) passiven Mitgliedern;
c) Ehrenmitgliedern.
(2) Aktive Mitglieder sind die Musiker des Musikvereins, Personen in musikalischer Ausbildung,
Ausbilder, Dirigenten und stimmberechtigte Mitglieder des Vereinsausschusses.
(3) Passive Mitglieder sind Mitglieder, welche die Aufgaben und Ziele des Vereins fördern, sich
aber nicht musikalisch betÀtigen und nicht im Vereinsausschuss sind.
(4) Ehrenmitglieder sind aktive oder passive Mitglieder, denen die Ehrenmitgliedschaft des Vereins
verliehen wurde.
(5) Auf Antrag können alle Personen als Mitglied aufgenommen werden, die den Zweck des Vereins
nach § 1 anerkennen und fördern. Bei Aufnahme jugendlicher Mitglieder bedarf es der
Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.
(6) Der Aufnahmeantrag hat schriftlich zu erfolgen.
(7) Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.
(8) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.
(9) Der Austritt kann mit einer Frist von einem Monat zum Ende des GeschÀftsjahres schriftlich
gegenĂŒber dem Vorstand erklĂ€rt werden. Die Beendigung befreit nicht von der Zahlung noch
ausstehender BeitrĂ€ge. Vereinseigentum ist innerhalb einer angemessenen Frist zurĂŒckzugeben
oder wertmĂ€ĂŸig abzugleichen.
(10) Wenn ein Mitglied
a) gegen die Ziele und Interessen des Vereins oder des Blasmusikverbandes Baden-
WĂŒrttemberg (BVBW) handelt oder deren Ansehen schĂ€digt;
b) seinen Mitgliedsbeitrag auch nach zweimaliger Mahnung durch ein Mitglied des
Vereinsausschusses nicht entrichtet
kann es durch den Vereinsausschuss mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden. Vor
dem Ausschluss ist dem Mitglied innerhalb einer angemessenen Frist Gelegenheit zur Stellungnahme
zu geben. Der Ausschluss ist schriftlich unter Angabe der GrĂŒnde mitzuteilen. Gegen
den Beschluss zur Ausschließung kann innerhalb einer Frist von zwei Wochen Berufung
eingelegt werden. Über die Berufung entscheidet die Generalversammlung.
(11) Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen jegliche Rechte, die aus der Mitgliedschaft resultieren.
(12) Scheidet ein Mitglied aus und tritt zu einem spÀteren Zeitpunkt wieder in den Verein ein, so
wird die frĂŒhere Mitgliedschaft voll anerkannt.
(13) Ein aktives Mitglied, welches seine aktive TÀtigkeit beendet, ohne seinen Austritt zu erklÀren,
wird ohne besonderen Antrag passives Mitglied.
(14) Gegen die Entscheidungen zum Erwerb oder Verlust der Mitgliedschaft kann die Generalversammlung
angerufen werden, die dann abschließend entscheidet.

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder sind berechtigt, an der Generalversammlung teilzunehmen, AntrÀge zu stellen
und abzustimmen. Stimm- und wahlberechtigt sind Mitglieder nach Vollendung des 18. LeSeite
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bensjahres.
(2) Mitglieder sind berechtigt, die Veranstaltungen des Vereins zu den vom Vereinsausschuss
beschlossenen Bedingungen zu besuchen.
(3) Die aktiven Musiker und Jungmusiker sind verpflichtet, regelmĂ€ĂŸig an den Proben, Veranstaltungen
und Verpflichtungen des Vereins teilzunehmen.
(4) Die musikalische Leitung obliegt dem bestellten Dirigenten oder im Falle der Verhinderung,
seinem Stellvertreter.
(5) FĂŒr alle Jugendlichen ist das Jugendschutzgesetz bindend.
(6) Alle Vereinsveranstaltungen und Festlichkeiten sollen von den Mitgliedern unentgeltlich, zur
Förderung des Vereinszwecks, unterstĂŒtzt werden.

§ 5 BeitrĂ€ge und GebĂŒhren
Alle Regelungen zu BeitrĂ€gen und GebĂŒhren sowie deren FĂ€lligkeit, werden vom Vereinsausschuss
in der Beitragsordnung festgelegt. Über MitgliedsbeitrĂ€ge entscheidet die Generalversammlung.

§ 6 Ehrungen und Ehrenmitgliedschaft
Alle Regelungen zu Ehrungen und der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft werden vom Vereinsausschuss
in der Ehrenordnung festgelegt.

§ 7 Instrumente, Uniformen

Alle Regelungen zu den Instrumenten und Uniformen werden vom Vereinsausschuss in einer
Instrumenten- und Kleiderordnung festgelegt.

§ 8 Organe
(1) Organe des Vereins sind:
a) die Generalversammlung
b) der Vereinsausschuss
c) der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand
(2) Die Organe beschließen, soweit in der Satzung nicht anderes bestimmt, mit einfacher Mehrheit
der Anwesenden. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorstands.
(3) Mitglieder von Organen dĂŒrfen bei Beratungen und Entscheidungen ĂŒber Angelegenheiten
nicht mitwirken, wenn ihnen selbst oder unmittelbaren Angehörigen (Ehegatten, Kinder, Eltern
oder Geschwister) aus den Entscheidungen Vor- oder Nachteile entstehen können.
(4) Über die Sitzungen der Organe ist vom SchriftfĂŒhrer eine Niederschrift zu fertigen, die die
wesentlichen Inhalte der Beratung und die BeschlĂŒsse wiedergibt. Die Protokolle sind vom
SchriftfĂŒhrer und Versammlungsleiter zu unterzeichnen und werden dadurch gĂŒltig.

§ 9 Generalversammlung
(1) Die Generalversammlung ist zustĂ€ndig fĂŒr:
a) die Entgegennahme des GeschÀfts- und Kassenberichtes;
b) die Entgegennahme des Berichts der KassenprĂŒfer;
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c) die Entlastung der VorstÀnde und des Vereinsausschusses;
d) die Wahl der VorstĂ€nde, Vereinsausschusses und der KassenprĂŒfer;
e) die Aufstellung und Änderung der Satzung;
f) die Festsetzung der MitgliedsbeitrÀge
g) die Entscheidungen ĂŒber EinsprĂŒche gegen Entscheidungen bezĂŒglich der
Aufnahme oder den Ausschluss von Mitgliedern;
h) die Entscheidung ĂŒber wichtige Angelegenheiten, die vom Vereinsausschuss an
die Generalversammlung verwiesen wurden;
i) Entscheidungen bezĂŒglich der Mitgliedschaft in MusikverbĂ€nden;
j) die Auflösung des Vereins.
(2) Die Generalversammlung findet einmal jÀhrlich, jeweils im ersten Quartal des dem GeschÀftsjahr
folgenden Jahres, statt.
(3) Termin, Ort und Tagesordnung werden nach Beschlussfassung durch den Vereinsausschuss
mindestens vier Wochen vor der Versammlung, durch öffentliche Bekanntmachung in einer fĂŒr
die Stadt Ebersbach zustÀndigen Zeitung oder schriftliche Benachrichtigung der Mitglieder bekanntgegeben.
(4) Auf schriftlichen Antrag von mindestens 1/3 der Mitglieder ist der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand
verpflichtet, eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen. Ebenso kann der Vereinsausschuss
in dringenden FĂ€llen eine außerordentliche Generalversammlung einberufen.
Die Bekanntmachungsfrist betrÀgt in diesen FÀllen abweichend von Absatz drei eine Woche.
(5) AntrĂ€ge der Mitglieder an die Generalversammlung werden nur dann berĂŒcksichtigt, wenn sie
mindestens 2 Wochen vor Versammlungsbeginn einem Mitglied des geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstands
schriftlich mit BegrĂŒndung zugegangen sind. In anderen FĂ€llen entscheidet die Generalversammlung
ĂŒber die Zulassung eines Antrags. In diesem Fall ist sowohl der Antragssteller
als auch je ein Mitglied berechtigt fĂŒr oder gegen die Zulassung des Antrags sprechen.
(6) Die Generalversammlung wird von einem Mitglied des geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstands, bei
dessen Verhinderung von einem durch den Vereinsausschuss bestimmten Mitglied des Vereinsausschusses
geleitet. Sie ist ohne RĂŒcksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfĂ€hig.
(7) Das Protokoll der letzten Generalversammlung ist öffentlich auszulegen.
(8) BeschlĂŒsse bedĂŒrfen der einfachen Mehrheit aller anwesenden Mitglieder. Stimmenthaltung
wird nicht gewertet. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters.
(9) Abstimmungen sind offen. Geheime Abstimmungen mĂŒssen vorgenommen werden, wenn ein
Mitglied dies verlangt.
(10) Wahlen
a) GewÀhlt werden können nur Personen, die bei der Generalversammlung anwesend sind,
oder sich zur Wahl schriftlich bereit erklĂ€rt haben. Vor DurchfĂŒhrung der Wahl sind die auf
Stimmzetteln aufgefĂŒhrten oder in der Versammlung vorgeschlagenen Personen zu befragen
ob sie sich zur Wahl stellen.
b) Die Wahlen erfolgen geheim. Eine Wahl in offener Abstimmung kann erfolgen, wenn kein
anwesendes Mitglied dagegen votiert. Ausgenommen sind Wahlen bei denen fĂŒr ein Vereinsamt
mehr als ein Kandidat zur VerfĂŒgung steht.
c) Die Wahl der VereinsĂ€mter erfolgt möglichst im Wechsel fĂŒr jeweils 2 Jahre.
d) Beim Orchestersprecher liegt das Vorschlagsrecht bei den aktiven Musikern.
e) Die Wahlen werden von einem vorab zu wĂ€hlenden Wahlausschuss durchgefĂŒhrt.
f) Der Wahlausschuss besteht aus einem Wahlleiter und 2 Beisitzern.
g) Bei der Wahl entscheidet die einfache Mehrheit. Hat der Kandidat die fĂŒr die Wahl erforderliche
Stimmenzahl erhalten, so gilt er als gewÀhlt. Bei Stimmengleichheit erfolgt ein zweiter
Wahlgang. Im Falle von zweimaliger Stimmengleichheit entscheidet das Los.
h) Damit die Wahl wirksam wird, mĂŒssen die GewĂ€hlten die Annahme der Wahl erklĂ€ren vor
der Versammlung oder im Falle der Abwesenheit vorab schriftlich erklÀren.
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§ 10 Vereinsausschuss
(1) Der Vereinsausschuss besteht aus FunktionÀren und Vertretern der aktiven und passiven
Mitglieder und setzt sich zusammen aus:
a) dem geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstand,
b) dem Kassier;
c) dem SchriftfĂŒhrer;
d) dem Jugendleiter;
e) dem Orchestersprecher;
f) sechs bis zehn Beisitzern, von denen mindestens drei passive Mitglieder sind.
Den Sitzungen des Vereinsausschusses sollen alle musikalischen Leiter der Vereinsensembles
beratend beiwohnen.
(2) Die Mitglieder des Vereinsausschusses werden von der Generalversammlung auf zwei Jahre
gewÀhlt. Wiederwahl ist zulÀssig.
(3) Der Vereinsausschuss beschließt ĂŒber alle Angelegenheiten, soweit nicht nach der Satzung
die Generalversammlung oder der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand zu entscheiden hat.
(4) Der Vereinsausschuss hat das Recht, im Rahmen der verfĂŒgbaren Mittel, BetrĂ€ge ab 1.000 €
im Interesse des Vereins zu verausgaben. Dabei dĂŒrfen keine Schulden gemacht werden. Bei
Ausgaben ĂŒber 10.000 € muss der Beschluss des Vereinsausschusses einstimmig sein. Der
Erwerb und die VerĂ€ußerung von Immobilien muss von der Generalversammlung beschlossen
werden.
(5) Der Vereinsausschuss erledigt die an ihn ĂŒbertragenen Aufgaben und unterstĂŒtzt und kontrolliert
den geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstand bei der Erledigung seiner Aufgaben.
(6) Der Vereinsausschuss entscheidet ĂŒber sĂ€mtliche Anschaffungen, soweit nicht nach der Satzung
die Generalversammlung oder der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand zu entscheiden hat.
(7) Der Vereinsausschuss wird durch den geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstand oder auf Antrag von mindestens
4 Ausschussmitgliedern einberufen.
(8) Der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand kann zu den Sitzungen des Vereinsausschusses andere
Vereinsmitglieder oder außenstehende Personen beratend hinzuziehen.
(9) Der Vereinsausschuss ist beschlussfÀhig, wenn mindestens 50 % der stimmberechtigten Mitglieder
anwesend sind.
(10) Scheidet ein Mitglied des Vereinsausschusses vor Ablauf seiner Amtszeit aus, kann der Vereinsausschuss
ein anderes Mitglied des Vereins kommissarisch nachwÀhlen. Bei der nÀchsten
Generalversammlung erfolgt dann die Wahl fĂŒr die restliche turnusgemĂ€ĂŸe Amtszeit.

§ 11 GeschĂ€ftsfĂŒhrender Vorstand
(1) Der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand im Sinne des § 26 BGB setzt sich aus mindestens einem und
höchstens drei gleichberechtigten Vorsitzenden zusammen. Der Verein wird gerichtlich und
außergerichtlich durch die Vorsitzenden vertreten. Diese sind jeweils einzeln fĂŒr den Verein
vertretungsberechtigt und zeichnungsbefugt.
(2) Der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand ist gemeinschaftlich fĂŒr die GeschĂ€ftsfĂŒhrung zustĂ€ndig und
verantwortlich. Ihm obliegt die Leitung des Vereins, der Generalversammlung und der Sitzungen
des Vereinsausschusses. Er ist fĂŒr alle Aufgaben zustĂ€ndig die nicht durch die Satzung
oder Ordnungen einem anderen Organ zugewiesen sind.
(3) Der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand hat das Recht, im Rahmen der verfĂŒgbaren Mittel, BetrĂ€ge
bis zu 1.000 € im Interesse des Vereins zu verausgaben. Höhere Ausgaben mĂŒssen vom
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Vereinsausschuss oder der Generalversammlung beschlossen werden.
(4) Der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand ist berechtigt bei Bedarf, aufgabenbezogen fĂŒr einzelne Projekte
und / oder befristet, BevollmÀchtigte zu bestellen und diesen die damit verbundene Vertretung
und GeschĂ€ftsfĂŒhrung zu ĂŒbertragen.
(5) Jedes Vorstandsmitglied wird von der Generalversammlung im Wechsel fĂŒr zwei Jahre gewĂ€hlt.
Die Wiederwahl ist zulÀssig. Die Mitglieder des Vorstandes bleiben nach Ablauf der
Amtszeit bis ein neuer Vorstand gewÀhlt ist. GewÀhlt werden können nur volljÀhrige und voll
geschÀftsfÀhige Mitglieder.

§ 12 GeschĂ€ftsfĂŒhrung
(1) Die laufenden VerwaltungsgeschĂ€fte erledigen die Mitglieder des geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstands
und / oder des Vereinsausschusses, sofern sie nicht anderen Organen nach Satzung
zugewiesen wurden.
(2) Bei der GeschĂ€ftsfĂŒhrung ist sparsam zu verfahren. Verwaltungsausgaben, die dem Zweck
des Vereins fremd sind, dĂŒrfen nicht getĂ€tigt werden.

§ 13 KassenfĂŒhrung
(1) Die KassengeschĂ€fte erledigt der Kassier. Er ist berechtigt, Zahlungen fĂŒr den Verein anzunehmen
und zu bescheinigen. Ausgenommen sind ZuwendungsbestÀtigungen (Spendenbescheinigungen).
(2) Zahlungen bis zum Betrag von derzeit 200.- EUR im Einzelfall können von ihm ohne vorherige
Genehmigung des Vereinsausschusses in Abstimmung mit dem geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstand
fĂŒr den Verein geleistet werden.
(3) Der Kassier fertigt am Schluss jedes GeschÀftsjahres einen Kassenabschluss an, welcher der
Generalversammlung, auf Grundlage des Ergebnisses der KassenprĂŒfung, zur Anerkennung
und Entlastung vorzulegen ist.
(4) Zwei von der Generalversammlung gewĂ€hlte KassenprĂŒfer haben vorher die KassenfĂŒhrung
zu prĂŒfen und einen PrĂŒfungsbericht abzugeben. Die KassenprĂŒfer haben darĂŒber hinaus jederzeit
das Recht, KassenprĂŒfungen vorzunehmen.
(5) ÜberschĂŒsse, die sich beim Abschluss ergeben, sind zur Bestreitung von satzungsmĂ€ĂŸigen
Ausgaben des folgenden GeschĂ€ftsjahres zu verwenden und / oder zur Bestreitung kĂŒnftiger
satzungsmĂ€ĂŸiger Ausgaben einer RĂŒcklage zuzufĂŒhren.
(6) Der Vereinsausschuss kann dem Kassier im Einzelfall, zu dessen Entlastung Unterkassiere
zuweisen.
(7) Einnahmen und Ausgaben sind mit dem Hauptkassier schriftlich abzurechnen.

§ 14 SatzungsÀnderung
(1) AntrÀge auf SatzungsÀnderung können von jedem Mitglied gestellt werden. Der Antrag muss
spĂ€testens zwei Wochen vor der Generalversammlung einem Mitglied des geschĂ€ftsfĂŒhrenden
Vorstands schriftlich, unter Angabe der BegrĂŒndung zugehen.
(2) Eine SatzungsÀnderung kann nur von der Generalversammlung mit einer Mehrheit von 3/4
der erschienenen Mitglieder beschlossen werden. Im Übrigen gelten fĂŒr SatzungsĂ€nderungen
die Vorschriften des BGB.
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§ 15 Vereinsordnungen
(1) Zur Regelung der GeschÀfte, die nicht durch die Satzung geregelt werden, erstellt der Vereinsausschuss
Vereinsordnungen. Es gibt mindestens folgende Vereinsordnungen:
a) Beitragsordnung: EnthĂ€lt die Bestimmungen zu MitgliedsbeitrĂ€gen, sonstigen GebĂŒhren,
Fristen, Zahlungsweisen, etc.
b) Ehrenordnung: EnthÀlt alle Ehrungen des Vereins, die Voraussetzungen und Angaben
ĂŒber die DurchfĂŒhrung.
c) Kleiderordnung: Regelungen ĂŒber die Ausgabe der Uniformen, deren RĂŒckgabe etc.
d) Instrumentenordnung: Regelungen ĂŒber die Ausgabe von Instrumenten, deren RĂŒckgabe
etc.
(2) Die Vereinsordnungen dĂŒrfen unabhĂ€ngig voneinander nur einmal pro Jahr durch den Vereinsausschuss
geĂ€ndert werden. Zur Änderung ist eine 3/4-Mehrheit der Anwesenden erforderlich.
(3) Die beschlossenen Änderungen sind in der darauffolgenden Generalversammlung zu erlĂ€utern.
(4) Die aktuellen Vereinsordnungen sind fĂŒr alle Mitglieder öffentlich zu machen und jederzeit
beim Vorstand einsehbar.

§ 16 Haftung der Mitglieder
(1) FĂŒr Verbindlichkeiten aus RechtsgeschĂ€ften haftet lediglich das Vereinsvermögen.
(2) Den Mitgliedern gegenĂŒber wird die Haftung des Vereins insbesondere bezĂŒglich grober FahrlĂ€ssigkeit
ausgeschlossen.

§ 17 Auflösung
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer ordnungsgemĂ€ĂŸ, ausdrĂŒcklich zu diesem Zweck
einberufenen Generalversammlung, mit einer Mehrheit von 3/4 der Stimmen der anwesenden
Mitglieder erfolgen.
(2) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegĂŒnstigter Zwecke, fĂ€llt
das Vereinsvermögen an die Stadt Ebersbach an der Fils, die es unmittelbar und ausschließlich
fĂŒr gemeinnĂŒtzige Zwecke zu verwenden hat. Insbesondere die NeugrĂŒndung eines Vereins
mit Àhnlichem Vereinszweck ist durch das ehemalige Auflösungsvermögen zu fördern.

§ 18 Datenschutz
(1) Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein seine Adresse, sein Alter und seine Bankverbindung
auf. Diese Informationen werden in dem vereinseigenen EDV-System gespeichert.
Jedem Vereinsmitglied wird dabei eine Mitgliedsnummer zugeordnet. Die personenbezogenen
Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der
Kenntnisnahme Dritter geschĂŒtzt. Sonstige Informationen und Informationen ĂŒber Nichtmitglieder
werden von dem Verein grundsÀtzlich intern nur verarbeitet, wenn sie zur Förderung
des Vereinszweckes nĂŒtzlich sind (z.B. Speicherung von Telefon- und Faxnummern einzelner
Mitglieder) und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwĂŒrdiges
Interesse hat, das der Verarbeitung entgegensteht.
(2) Als Mitglied des Blasmusik-Kreisverbandes Göppingen ist der Verein verpflichtet, seine Mitglieder
an den Verband zu melden. Übermittelt werden dabei Name, Geburtsdatum, Instrument,
Adresse und Kontaktdaten (Telefon, Fax, E-Mail); bei Mitgliedern mit besonderen Aufgaben
(z.B. Vorstandsmitglieder) zusÀtzlich die Bezeichnung ihrer Funktion im Verein.
(3) Der Verein informiert in einer fĂŒr die Stadt Ebersbach an der Fils zustĂ€ndigen Zeitung (Amtsblatt
der Stadt Ebersbach, Neue WĂŒrttembergische Zeitung) und/ oder in der Verbandszeitschrift
(Forte) ĂŒber PrĂŒfungsergebnisse und besondere Ereignisse. Solche Informationen werden
ĂŒberdies auf der Internetseite des Vereins veröffentlicht. Das einzelne Mitglied kann jederzeit
gegenĂŒber dem Vorstand einer solchen Veröffentlichung widersprechen. Im Falle des
Widerspruches unterbleiben in Bezug auf das widersprechende Mitglied weitere Veröffentlichungen.
Personenbezogene Daten des widersprechenden Mitglieds werden von der Homepage
des Vereins entfernt. Der Verein benachrichtigt den Blasmusik-Kreisverbandes Göppingen
sowie den Blasmusikverband Baden-WĂŒrttemberg von dem Widerspruch des Mitglieds.
(4) Der Vorstand macht besondere Ereignisse des Vereinslebens, insbesondere die DurchfĂŒhrung
und die Ergebnisse von PrĂŒfungen, Ehrungen sowie Feierlichkeiten in einer fĂŒr die Stadt
Ebersbach an der Fils zustĂ€ndigen Zeitung (Amtsblatt der Stadt Ebersbach, Neue WĂŒrttembergische
Zeitung) und/ oder in der Verbandszeitschrift (Forte) bekannt. Das einzelne Mitglied
kann jederzeit gegenĂŒber dem Vorstand einer solchen Veröffentlichung widersprechen. Im
Falle des Widerspruches unterbleibt in Bezug auf das widersprechende Mitglied eine weitere
Veröffentlichung, mit Ausnahme von Ergebnissen aus Wertungsspielen.
(5) Mitgliederverzeichnisse werden nur an Vorstandsmitglieder und sonstige Mitglieder ausgehÀndigt,
die im Verein eine besondere Funktion ausĂŒben, welche die Kenntnis der Mitgliederdaten
erfordert. Macht ein Mitglied geltend, dass er die Mitgliederliste zur Wahrnehmung seiner
satzungsmĂ€ĂŸigen Rechte benötigt, hĂ€ndigt der Vorstand die Liste nur gegen die schriftliche
Versicherung aus, dass die Adressen nicht zu anderen Zwecken verwendet werden.
(6) Beim Austritt, Ausschluss oder Tod des Mitglieds werden die personenbezogenen Daten des
Mitglieds archiviert. Personenbezogene Daten des austretenden Mitglieds, die die Kassenverwaltung
betreffen, werden gemĂ€ĂŸ der steuergesetzlichen Bestimmungen bis zu zehn Jahre
ab der schriftlichen BestÀtigung des Austritts durch den Vorstand aufbewahrt. Mitglieder des
Vereinsausschusses, welche Zugang zu personenbezogenen Daten von Vereinsmitgliedern
auf DatentrÀgern oder in sonstiger Form haben, sind nicht berechtigt, diese Daten auch zu
anderen Zwecken zum Beispiel, zur Verwaltung und Organisation des Vereins zu verwenden.
EinschlĂ€gige Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes in seiner jeweils gĂŒltigen Fassung,
sind entsprechend anzuwenden.

§ 19 Inkrafttreten
Die Satzung wurde in der Generalversammlung am 09.03.2018 geÀndert und neu gefasst. Sie
ist mit Eintragung ins Vereinsregister am 12.06.2018 in Kraft getreten.

Änderungen:
1. Neufassung der Satzung (bisherige Satzung vom 14. Februar 1975 mit den Änderungen vom
05.02.1982; 03.02.1989; 25.02.1994; 19.02.2000, 28.02.2003, 04.03.2005 und 20.03.2009).
Musikverein Ebersbach-Fils e.V.
Vorstand

Unterschriften JĂŒrgen Schuler, Claudia Eisele